Wie meine Liebe zu altdeutschen Schäferhunden begann….
Ich glaube, es begann vor ungefähr 24 Jahre (mein Gott, wenn ich datt so tippsel, komm ich mir unglaublich alt vor, und dabei bin ich erst, oder schon 39 Jahre jung/alt)!
Meine Eltern hatten einen großen Wohnwagen im Weserbergland auf einem kleinen Campingplatz stehen. Ich hatte dort im Dorf ziemlich viele Freunde (schließlich waren wir Dauercamper und ich bin dort unten aufgewachsen) In meinem Freundeskreis gab es einen netten jungen Mann, zwei, drei Jährchen älter wie ich, er hatte mehrere Pferde, fuhr schon Auto und hatte einen Welpen. Dieses kleine knuddelige Pfotentier stürmte zur Begrüßung auf mich zu, im Hintergrund spielte Musik von Deep Purple (jaaaaaaaha, sowatt hat man „früher“ gehört) Die Kurze hatte noch keinen Namen, es lief grad „Smoke on the Water“, wir guckten uns an, und, der Name war geboren: „Smoky“ (leider habe ich kein Bild mehr von ihr, nur das, welches ich immer noch im Herzen trage)
Smoky war für mich eine Schönheit, sie hatte eine schwarze Decke, und milchkaffeefarbene Beine. Sie war „mein“ Hund, folgte bedingungslos, egal was von ihr verlangt wurde, sie tat es. Sie beschützte mich, bewachte Haus und Hof, war folgsam am Pferd und liebte das Wasser….
Auch wenn Smoky mir nicht richtig gehörte, so gehörte sie mir doch! Es tat unendlich weh, sie nach 8 wundervollen Jahren, voller Freude, aber auch Leid, gehen zu lassen…(ein tragischer Unfall, wo ein Autofahrer sie erwischte, verhinderte, das sie jemals Welpen bekommen sollte!)
Bei Smoky wurde ein damals einige Tumore an der Schulter und an der Rute festgestellt, Untersuchungen in der Uniklinik Hannover brachten leider keinen Erfolg. Operiert werden sollte sie damals nicht. Sie verbrachte noch einige glückliche Wochen mit uns, wo sie dann friedlich in unseren Armen eingeschlafen ist!
Es war mit ihr eine wundervolle Zeit, die ich nicht missen möchte und für mich stand damals fest, wenn ich wieder einen Hund bekommen sollte, dann einen Altdeutschen Schäferhund!