
Wenn ich so auf das ja nun bald vergangene Jahr 2009 zurückblicke, war es ein Jahr, in welchem für mich nicht nur schöne Ereignisse stattgefunden haben, sondern auch traurige Erlebnisse…
Es wurde miteinander gelacht, man freute sich für andere. Wir trauerten und weinten gemeinsam. Ich hab neue Menschen kennen und schätzen gelernt und manche sind zu Freunden geworden, die ich nicht mehr missen möchte!
Türen machten sich zu, von Menschen, wo man dachte, es wären Freunde, wo der Begriff Freundschaft aber wohl anders definiert wurde. Anderswo machten sich Türen auf und es waren Bekannte, die zu Freunden wurden.
Ich möchte mich eigentlich bei all denen bedanken, die mir in der ein oder anderen Zeit mit Rat und auch Tat zur Seite gestanden haben und auch noch stehen. Ich danke für die ganzen offenen Ohren und die stundenlangen Gespräche, sei es am Telefon oder am Küchentisch (jaaaaaaaaha Mädel´s Ihr seid gemeint!)
Das Jahr 2009 fing für mich eigentlich relativ entspannt an. Wir rutschten wie immer besinnlich und ruhig rein…Der Januar war ein ruhiger Monat, obwohl, wenn man die Vorzeichen schon eher beachtet hätte, hätte man schon was erkennen können… In den folgenden Monaten entwickelte sich aus einer Bekanntschaft eine Freundschaft, die aber wohl nicht gern gesehen wurde…was daraus folgte, waren Heimlichkeiten (bei denen man sich köstlich im nachhinein amüsierte) und Unannehmlichkeiten mit anderen.
Bis es im Frühjahr dann das erste Mal im privaten Bereich krachte, wo nur ein Satz den Ausschlag gab, der alles veränderte… ich dachte, man könnte erwachsen miteinander umgehen, dem war aber nicht so. Es scheint Menschen zu geben, mit denen man nicht befreundet sein darf, wenn man mit jemand anderem befreundet ist! Schade….
Die Zeit, die dann folgte, war für uns schön, entweder war ich mit den Hunden viel am Wasser oder wir besuchten Freunde oder es kamen Freunde zu Besuch. Es war entspannend. Zeitweise aber auch traurig, wenn der ein oder andere Hund von Bekannten über die Regenbogenbrücke ging. Als der Herbst kam, stand mir eine schwere Zeit bevor. Akasha, meine Hündin hatte einen schweren Unfall und verlor eine Menge Blut, es stand sehr schlecht um sie. Aber, sie kämpfte sich zurück ins Leben und ich danke hier echt den Leuten, die mir zugehört haben, wenn ich jammerte und, die mich wieder aufbauten, wenn ich nicht mehr konnte. Es dauerte eine Zeitlang und Kasha kam wieder auf die Pfoten. Man hatte die Hoffnung, dass das Jahr nun ruhig zu Ende geht, denn man hatte ja die ein oder andere Klippe umfahren. Aber es sollte anders kommen.
Im November schlug das Schicksal unerbittlich zu. Bei meiner Schwester wurde Krebs festgestellt, sie kam sofort ins Krankenhaus. Seitdem habe ich „Zuwachs auf 4 Pfoten“. Auch in dieser Zeit merkte ich, das meine Freunde für mich da sind, sie bauten mich auf, wenn mir alles zuviel wurde. Ich stieß auf offene Ohren und ner Menge Hilfsbereitschaft, auch, wenn ich vielleicht das ein oder andere mehrmals erzählt habe….
Naja, ich hoffe, das es auch wieder bessere Zeiten kommen werden. Man sagt ja nicht umsonst, das an Weihnachten Wünsche wahr werden …..Ok, die Wünsche wurden noch nicht wahr, aber, ich arbeite dran! Und manchmal dauern Wunder eben länger ;o)
Hiermit möchte ich allen „DANKE“ sagen, und wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Glück und Erfolg bei dem was noch alles kommen mag….
Chris
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